Allerlei wissenswertes über das Engadin
Nicht ganz uninteressant ist die Geologische Geschichte der Region. Das Engadin ist geografisch im Zentrum der Alpen zu finden, und somit im Kern der höchsten Erhebung Europas. Daraus resultieren beim genaueren hinsehen ein paar geologische, daraus wiederum geografische und schlussendlich auch meteorologische Anomalien, die das Engadin charakterisieren.
mehrBegonnen hat alles mit der Alpenfaltung. Die Alpen sind - aus geologischer Sicht ein sehr junges Gebirge. Begonnen hat alles vor ca. 100 Millionen Jahren. Afrika hatte damals offensichtlich genug von seiner südlichen Lage, und beschloss sich auf Wanderung nach Norden zu begeben. Bei dieser Kontinentaldrift stiess die afrikanische Platte jedoch schon bald
mehrDiese anhaltende Drift des afrikanischen Kontinents nach Norden beschert unserer Region eine für die Schweiz relativ hohe Erdbebenwahrscheinlichkeit, wobei die Schweiz weltweit gesehen im Mittelfeld der Erdbebengefährdung fungiert. Wer die Erdbeben Messdaten auf
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mehrZurück in die jüngere Geologische Vergangenheit des Engadins. Nach dem ersten Alpenfaltungszug kam es zu den Vereisungen, die als Eiszeiten jedem hinlänglich bekannt sein dürften. Diese Zeit nun hat die Topografie des Engadins ganz massiv geformt. Das Oberengadin hat eine ganz ausgeprägte U-Form. Man unterscheidet U- und V-förmig
mehrGletschermühlen entstehen, wenn Gletscherwasser, das mit Sand und Kies zu so genannter Gletschermilch vermengt, unter der Gletscherzunge dahin fliesst und in einer Bodenunebenheit in eine Verwirbelung gerät.
Unter dem hohen Druck und einer nicht selten auch recht beachtlichen Fliessgeschwindigkeit des Wassers, schleifen der Sand und das Kies tiefe
mehrWer in Samedan oder St. Moritz steht, und gegen Westen äugt, dem wird nichts Ungewöhnliches auffallen. Der
Piz da la Margna steht als westlicher Talabschluss da, wie es sich gehört. Wer sich dann jedoch ihm zu nähren versucht, und gegen Sils und Maloja fährt, für den w
mehrEin bekanntes, von vielen heissgeliebtes, von vielen verhasstes Wetterphänomen, das auf dem fehlenden Talabschluss im Westen beruht, ist der Malojawind. Heissgeliebt von den Surfen, Seglern, Skitern, Deltaseglern, Gleitschirmfliegern oder Modellfliegern. Gehasst von allen anderen, weil er es im Sommer in der Mittagszeit meist recht unbehaglich werden l
mehrDiesen Begriff hört man oft in Zusammenhang mit dem Oberengadin. Namentlich mit St. Moritz. Mitnichten geht es dabei um die allseits vorhandenen Champagnerschlürfer des Jetsets. Damit wird vor allem die extrem trockene Luft, speziell während der Wintermonate bezeichnet, wie es für hochalpine Gebiete typisch ist. Es ist so trocken, (h
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